Die Verteidigungsanlagen der Burg sind noch vollständig erhalten :
Bergfried, Wehrgang, Wassergräben, Pechnasen, Schieβscharten, Zinnen...
Schloss Le Rivau ist auch eine der ersten Burgen, in denen das Leben dank Kaminen, Fenstersitzplätzen und Fresken aus dem 16 Jahrhundert recht angenehm war.
Im Speisesaal mit dem Namen „Belsazers Königsmahl" kann man das Fresko eines flämischen Malers bewundern, auf dem die biblische Szene dargestellt ist. Belsazer, der Sohn König Nebukadnezars hatte den jüdischen Tempel geschändet, den Tempelschatz geraubt und den Gott der Juden verhöhnt. Diese ruchlose Tat entsetzte selbst die rohen Kriegsleute in seinem Gefolge.
„Belsazer aber ward in selbiger Nacht von seinen Knechten umgebracht"
So endet die Ballade „Belsazer" von Heinrich Heine.
Das Deckenfresko aus der Renaissance zeigt die Weinrebe im Verlauf der vier Jahreszeiten.
Der Raum war im 16. Jahrhundert ein beliebter Treffpunkt von Künstlern aus Flandern und Italien.